9. Januar 2019

FAQ

Was ist die Gewerkschaftliche Linke?

Die Gewerkschaftliche Linke (GL) ist ein Zusammenschluss aus Aktivist*innen des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB) sowie der Alternativen Liste Innsbruck (ALI) und zahlreichen Unabhängigen.

 

Was versteht ihr unter links?

Momentan besteht die Tendenz, dass alle möglichen politischen  Kräfte in die Mitte wandern und sich von der Linken abgrenzen, um gemeinsam mit den Rechten Politik zu machen. Dabei gehen sie faule Kompromisse ein. Die derzeitige Politik stellt sich klar auf die Seite der Reichen, der Banken und der Konzerne und lädt die Kosten und Konsequenzen auf die Mehrheit ab. Natürlich will da die Mitte nicht von “links” und “rechts” sprechen. Wir fürchten uns nicht davor, links zu sein. Eine Politik, die sich traut für Verbesserungen mit den Menschen zu kämpfen, ist zeitgemäß. Wir gehen nur Kompromisse ein, wenn diese solidarische und fortschrittliche Verbesserungen für die Mehrheit bringen.

 

Warum tritt die Gewerkschaftliche Linke zur AK-Wahl an?

Wir haben als Zusammenschluss in Innsbruck begonnen und sind sehr aktiv in der Gesellschaft – alle von der Arbeiterin, der Pflegekraft über Freelancer bis hin zum Professor sind bei uns alle gesellschaftlichen Perspektiven aktiv vertreten. Eines haben wir gemeinsam: Den kritischen Blick auf das, was gerade am Arbeitsmarkt und im Sozialbereich passiert. Wir wollen den Sozialabbau nicht länger als  Zaungäste miterleben, sondern dazu beitragen, dem Bundestrend etwas entgegenzusetzen. Das machen viele unserer Mitstreiter*innen auf privater und beruflicher Ebene und die Alternative Liste Innsbruck auf politischen Parkett im Gemeinderat. Wir als Gewerkschaftliche Linke wollen das in der Arbeiterkammer umsetzen. Seien wir uns ehrlich: Es ist Zeit, dass die AK Tirol bunter wird.

 

Was ist das Ziel von GL?

Das primäre Ziel ist der Einzug ins Gremium. Wir wollen aber Fraktionsstärke erlangen, um die anderen daran zu erinnern, alle gesetzlichen Möglichkeiten auszuloten. Denn genau das wird derzeit nicht gemacht.

 

Wie lautet das Programm der Gewerkschaftlichen Linken?

Unsere Hauptlinie beinhaltet: gerechtes Teilen, Einkommen, Arbeitszeitverkürzung und Teilhabe. Kurzum: mehr für die Mehrheit. Unser weiteres Programm wird gemeinschaftlich gestaltet.

 

Welches Verständnis hat die Gewerkschaftliche Linke von Kammerpolitik?

Unsere Grundidee: Kammern müssen sich viel stärker ihrer politischen Aufgabe bewusst werden , um aktiv in Gesetzgebung einzugreifen. Das könnte die Arbeiterkammer durch Gesetzesinitiativen, tut sie aber derzeit nicht.

 

Alle Fraktionen sind doch gegen Bundestrend?

Wir sind ja nicht nur gegen den Bundestrend. Ein Stopp alleine reicht da schon lange nicht mehr. Man wird dann auch sehen, was nur Wahlkampfgetöse ist und was nach der Wahl tatsächlich noch gehalten wird. Wir jedenfalls wollen ein soziales Gewissen der übrigen Fraktionen sein.