GLEICHER LOHN FÜR GLEICHE ARBEIT…
…, das muss auch für die Gesundheits-, Pflege- und Betreuungsbeschäftigten gelten. Die Realität sieht allerdings anders aus. Je nach Trägerschaft (Land, Gemeinde, Gemeindeverband, Verein, privates Pflegeheim, oder konventioneller Betrieb) ist eine von vier Gewerkschaften (GPA, vida, Younion oder GÖD).
Aus dieser Situation ergeben sich für die gleiche Arbeit unterschiedliche Kollektivvertrags- und Dienstrechtsentlohnungssysteme und ein riesiges Zulagenwirrwahr. Aber auch die Normalarbeitszeit ist unterschiedlich geregelt – von 36,5 Wochenstunden bei der Sozialwirtschaft, bis hin zu 40 Wochenstunden im öffentlichen Dienst.
Gleiche Arbeit verlangt gleiche Voraussetzungen. Weg mit dem Entlohnungs-, Zulagen- und Arbeitszeit-Tohuwabohu! Ein einheitlicher Rahmen-Kollektivvertrag ist dringend notwendig.
Lebenshilfe-Assistent und Betriebsrat Marco Frei
Er verlangt daher:
- Mehr Geld durch eine deutliche Anhebung der Grundlöhne und -gehälter
- Mehr Freizeit durch eine deutliche Reduzierung der Arbeitszeit
- Mehr Personal durch eine Aufwertung und Ausweitung der Ausbildung
Teilen mit:
- Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
- Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
- Drucken (Wird in neuem Fenster geöffnet) Drucken
- Auf Telegram teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Telegram
- Einen Link per E-Mail an einen Freund senden (Wird in neuem Fenster geöffnet) E-Mail
Weitere Beiträge
Getrübte Vorfreude auf Weihnachten
192. Vollversammlung der AK-Tirol am 30. Oktober 2026 Bei der Vollversammlung der AK Tirol betonte Präsident Erwin Zangerl, dass sich...
Ab Jahreseinkommen von 500.000 Euro der Spitzensteuersatz
Die geplante Reform der Sozialhilfe zielt darauf ab, höhere Belastungen für Spitzenverdiener:innen einzuführen – zumindest, wenn man den Vorstellungen des...
Später in Pension schließt keine Pensionsschere
Ab diesem Datum haben österreichweit Männer im Durchschnitt eine Pension erreicht, auf die Frauen erst bis zum Jahresende warten müssen....
Armutsfalle Tourismusjobs
Die Arbeitgeber:innen-Bewertungsplattform Kununu hat festgestellt, dass in Tirol viele Menschen in acht bestimmten Berufsfeldern trotz der Erwerbsarbeit als arm gelten....
Die Geister, die sie riefen…
Im Vorjahr deuteten die Gewerkschaften, insbesondere die PRO-GE, bereits vor Beginn der Verhandlungen an, einemsogenannten „Krisenabschluss“ zustimmen zu wollen. Und...
Insolvenz-Entgelt-Fonds in Schwierigkeiten
Ständig wird betont: "Hohe Lohnnebenkosten belasten die Betriebe und erhöhen das Insolvenzrisiko". Um dies zu mindern, halbierte der damalige Arbeitsminister...
