KNAPP VORBEI IST AUCH DANEBEN!
„Fein, unser Landes-Tony unterstützt Finanzminister Magnus Brunners Forderung, die Grunderwerbssteuer auf das erste Eigenheim abzuschaffen. Mit dieser Forderung wird allerdings am Ziel vorbei geschossen, denn dadurch werden weder Tirols superteure Grundstückspreise wirklich bezahlbarer, noch wird dadurch das schier wahnsinnige Mietpreisniveau nach unten gedrückt“, kritisiert die Sprecherin der Gewerkschaftlichen Linken (GL) Evi Kofler.
„Um dem Problem ,Schaffung von bezahlbarem Wohnraum´ Herr zu werden, braucht es dringend nachhaltige Lösungen. Eine davon wäre die Höchstpreisregulierung der Mieten bei allen Wohnungen, eine andere die Abschaffung befristeter Mietverträge“, ergänzt der GL-Sprecher Daniel Spiegl.
Unisono verweisen Kofler und Spiegl auf ihren aktuellen Mitgliederantrag an die AK-Tirol. Darin wird gefordert, dass die Vollversammlung der Arbeiterkammer Tirol bei Land und Bund für die Einführung von verbindlichen Mietobergrenzen für alle Wohnungen und gegen die Befristungsmöglichkeit bei Mietverträgen aktiv wird.
Teilen mit:
- Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
- Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
- Drucken (Wird in neuem Fenster geöffnet) Drucken
- Auf Telegram teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Telegram
- Einen Link per E-Mail an einen Freund senden (Wird in neuem Fenster geöffnet) E-Mail
Weitere Beiträge
Ab Jahreseinkommen von 500.000 Euro der Spitzensteuersatz
Die geplante Reform der Sozialhilfe zielt darauf ab, höhere Belastungen für Spitzenverdiener:innen einzuführen – zumindest, wenn man den Vorstellungen des...
Später in Pension schließt keine Pensionsschere
Ab diesem Datum haben österreichweit Männer im Durchschnitt eine Pension erreicht, auf die Frauen erst bis zum Jahresende warten müssen....
Armutsfalle Tourismusjobs
Die Arbeitgeber:innen-Bewertungsplattform Kununu hat festgestellt, dass in Tirol viele Menschen in acht bestimmten Berufsfeldern trotz der Erwerbsarbeit als arm gelten....
Die Geister, die sie riefen…
Im Vorjahr deuteten die Gewerkschaften, insbesondere die PRO-GE, bereits vor Beginn der Verhandlungen an, einemsogenannten „Krisenabschluss“ zustimmen zu wollen. Und...
Insolvenz-Entgelt-Fonds in Schwierigkeiten
Ständig wird betont: "Hohe Lohnnebenkosten belasten die Betriebe und erhöhen das Insolvenzrisiko". Um dies zu mindern, halbierte der damalige Arbeitsminister...
Pflege in Tirol und Vorarlberg: Eine Zukunft ohne Zukunft?
Die Arbeit im Pflegebereich ist anspruchsvoll. Sie ist geprägt von hohem Zeitdruck, Personalmangel und belastenden Schichtdiensten. Der Beruf erfordert sowohl...
